Zeitzeugenprojekt an Augsburger Schulen 

Projektname: Zeitzeugenprojekt an Augsburger Schulen

Träger: Bündnis für Menschenwürde Augsburg – Schwaben e.V.

Kategorie: Zeitzeugengespräch

Fördersumme: 2.840,13 €

Weitere Informationen:
www.buendnis-fuer-menschenwuerde.de
 
Immer weniger werden die Zeitzeugen, die uns noch persönlich von den Gräueln des Nationalsozialismus berichten können. Umso wichtiger ist es, ihnen so oft wie möglich die Möglichkeit zu geben, zu erzählen. Ihnen Zeit, Raum und Gehör zu verschaffen. Denn es sind die direkten Begegnungen mit Menschen, die selbst zum Opfer wurden, die so eindringlich und nachhaltig sind. Zeitzeugen sind in besonderem Maße in der Lage, uns authentisch aufzuzeigen, wie viel Leid durch politisch motivierte Gewalt entstehen kann. Wir lernen von ihnen immer wieder aufs Neue, den Wert des Zusammenlebens in einer Demokratie zu schätzen.
Das Bündnis für Menschenwürde Augsburg – Schwaben e.V. konnte durch die Unterstützung des Bundesprogrammes TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN zwei Zeit- zeugen zu Gesprächen in Schule und Öffentlichkeit einladen.
Während vier Schulbesuchen hatten 390 Jugendliche die Möglichkeit, die Zeitzeugen Ernst Grube und Hugo Höllenreiner und ihre jeweilige Geschichten kennen zu lernen. Die Schilderungen der Erfahrungen von Leid und Ausgrenzung weckten Mitgefühl, ganz gleich, welchen persönlichen Hintergrund die Schülerinnen und Schüler selbst mitbrachten. Den anwesenden Lehre- rinnen und Lehrern kam dabei eine besondere Multiplikatorenwirkung zu, denn sie können all ihren jetzigen und zukünftigen Klassen von den Zeitzeugengesprächen berichten.
Neben den schulischen Aktivitäten wurden außerdem zwei öffentliche Abendveranstaltungen organisiert, sodass zusätzlich ein breiteres Publikum erreicht werden konnte.