Erinnerungskultur an die Verfolgten und Getöteten 

Projektname:
Werkstatt: Erinnerungskultur in Augsburg

Träger: Jüdischen Kulturmuseum und Evangelisches Forum Annahof. Mit Unterstützung der Stadt Augsburg.

Kategorie: Workshop

Fördersumme: 1.496,66 Euro

Weitere Informationen:
www.annahof-evangelisch.de/werkstatt-erinnerungskultur-inaugsburg/
 
 

In der Friedensstadt Augsburg setzen sich Menschen seit langem in vielfältiger Art mit den Verbrechen der NS-Zeit auseinander und gedenken der Verfolgten, Vertriebenen und Ermordeten des Unrechtsregimes. Gerade vor dem Hintergrund, dass immer weniger Zeitzeugen gehört werden können, ist es wichtig, vorhandene Erinnerungszeichen im Stadtbild in einen gemeinsamen Kontext zu stellen und sie durch neue Formen zu ergänzen, an denen sich möglichst viele Bürger und Bürgerinnen beteiligen – kurz: Die gemeinsame Erinnerungskultur für Augsburg zu stärken.

Dies ist das Anliegen der vom Jüdischen Kulturmuseum und dem Evangelischen Forum Annahof mit Unterstützung der Stadt Augsburg ins Leben gerufenen Werkstatt – Erinnerungskultur. Die Auftaktveranstaltung, deren Vorbereitungsphase und deren Werbemaßnahmen 2011 durch das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ gefördert wurden, fand am 28.01.2012 im Augustana-Saal des Annahofs statt. Nach einer moderierten Vorstellung und Diskussion von unterschiedlichen Erinnerungszeichen in anderen Städten und bereits bestehenden Zeichen in Augsburg, hielt Prof. Dr. Wolfgang Frühwald zum Thema Erinnerungskultur einen Vortrag. Im Anschluss daran entwickelte sich eine rege Diskussion zu den vorgestellten Modellen.

Die Erinnerungswerksatt soll sich in bürgerschaftlicher Verantwortung dauerhaft etablieren und zum festen Bestandteil der Augsburger Gesellschaft und der Stadtidentität in der Gegenwart werden.

+ Flyer als PDF zum Download