Geboren im KZ 

Projektname: Geboren im KZ.
Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering“ Buchpräsentation mit den Zeitzeugen Marika Novakova und Max Mannheimer sowie den Autoren

Träger: Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

Kategorie: Buchpräsentation

Fördersumme: 2.300,00 €

Weitere Informationen:
http://www.jkmas.de/2012/11/geboren-im-kz/
 


Am 29.11.12 fand im Festsaal der Synagoge in Augsburg die Präsentation zum Buch „Geboren im KZ. Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering“ statt. Mit dem Werk wurde vor allem die Rolle Augsburgs in der Verfolgungsgeschichte des NS-Staats bekannt gemacht.

Bei der Befreiung des KZ Dachau fanden die US-Soldaten im April 1945 zu ihrer größten Überraschung auch sieben jüdische Frauen mit Babys. Es war ein Wunder inmitten der Zerstörung und Gewalt. In ihrem Buch „Geboren im KZ“ erzählen der SZ-Redakteur Helmut Zeller und die Filmautorin Eva Gruberovà einfühlsam und auf der Grundlage intensiver historischer Recherchen die unglaubliche Geschichte von Eva Fleischmannovà und Miriam Rosenthal. Sie gehörten zu den sieben ungarischen Jüdinnen, die im Winter 1944/45 im Dachauer KZ Außenlager Kaufering ein Kind zur Welt brachten und überlebten. Die Tochter von Eva Fleischmannovà, Marika Novàkovà, war bei der Buchvorstellung anwesend und berichtete von ihrer Lebensgeschichte.

Mit ca. 70 Besuchern war die Veranstaltung gut besucht. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Bundesprogrammes „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“.